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Nach dem für ihn sicherlich enttäuschenden Abschneiden in New
York 1924 ( was sein entsprechendes Turnierbuch auch ganz klar aussagt ), eilt er wieder
nach Europa, um seine Wunden zu lecken. Wir sehen ihn 1925 in einem kleinen Turnier in
Bern, das er mit 4 Punkten vor Aurbach 3½, Naegli 2½ und Michel 2 gewinnt. Nichts was
einen vom Hocker reissen könnte, zumal er gegen den letzten verliert.
Baden-Baden 1925
Alle 210 Partien im PGN-Format
Dann kommt aber das grosse Turnier in Baden-Baden, zu dem sich 21
Meister angekündigt haben. Es fehlen freilich die grossen Konkurrent wie Capablanca und
Dr. Lasker. Aber sonst ist alles da. Und er gewinnt dieses Turnier ohne
Verlustpartie mit 16 Punkten ! 2. Rubinstein 14½, 3. Sämisch 13½, 4. Bogoljubow 13 vor
Marshall, Tartakower, Nimzowitsch, Reti, Spielmann wie sie alles heißen.
Aljechin
- Colle Baden-Baden 1925 2. Runde
1. d4 d5 2. c4 Sc6 3. Sf3 Lg4 4. Da4 Lxf3 5. exf3 e6 6. Sc3 Lb4 7. a3 Lxc3
8. bxc3 Sge7 9. Tb1 Tb8 10. Ld3 dxc4 11. Lxc4 0-0 12. 0-0 Sd5 13. Dc2 Sce7 14. Ld3 h6 15.
c4 Sb6 16. Td1 Sbc8 17. f4 b6 18. Lb2 c6 19. De2 Sd6 20. De5 Se8 (s. Diagramm
rechts) 21. a4 Tb7 22. Te1 Sf6 23. Tbd1 Td7 24. Lc2 a6 25. De2 Db8 26. d5 |
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Aljechin
- Marshall Baden-Baden 17. Runde
1. d4 d5 2. c4 Sf6 3. cxd5 Sxd5 4. e4 Sf6 5. Ld3 e5 6. dxe5 Sg4 7. Sf3 Sc6
8. Lg5 Le7 9. Lxe7 Dxe7 10. Sc3 Scxe5 11. Sxe5 Dxe5 12. h3 Sf6 13. Dd2 Ld7 14. De3 Lc6 15.
0-0 0-0 16. f4 De6 17- e5 Tfe8 18. The1 Tad8 19. f5 (s. Diagramm rechts) |
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(s. Diagramm rechts) cxd5 27. Lxf6 gxf6 28. Dg4+ Kh8
29. Dh4 Kg7 30. Dg4+ Kh8 31. f5 Sxf5 32. Lxf5 exf5 33. Dxf5 Dd8 34. cxd5 Td6 35. Df4
Kh7 36. De4+ Kh8 37. De3 Kg7 38. Dd3 a5 39. Te3 Tg8 40. Th3 Dd7 41. De3 f5 42.Tg3+ Kh7 43.
Txg8 Kxg8 44. Dg3+ Kh7 45. Db3 Kg7 46. h3 Dd8 47. Dg3+ Kh7 48. De5 Dd7 49. Td3 f6 50. Dd4
Dd8 51.Dc4 Dd7 52. Td4 Kg7 53. Dd3 Kf7 54. g4 Kf8 55. gxf5 De8 56. Te4 Dh5 57. Tg4
Df7 58. De3 Dh7 59. Tg6 1:0 |
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... De7 20 Dg5 Sd5 21.
f6 Df8 22. Lc4 Sxc3 23. Txd8 Txd8 24. fxg7 Sxa2+ 25. Kb1 De8 26. e6 Le4+ 27. Ka1 f5 (s.
Diagramm rechts) ührt forciert zum Matt. Es musste fxe6 geschehen, wenngleich
mit dem selben Ausgang. 28. e7+ Td5 29. Df6 Df7 30. e8D+ 1:0 |
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Dem Badener Turnier folgte ein kleines 5-Meister-Turnier in Paris,
das Aljechin ganz klar für sich entschied. Die Teilnehmer waren aber insgesamt gesehen
nicht von seiner Klasse. Er gewann mit 6½ Punkten vor Tartakower 4½, Snosko-Borowski,
Opocensky je 4 und Colle 1.
Um die Jahreswende folgte dann das berühmte Turnier von Hastings.
Dieses Turnier sah 2 überlegene Spieler: Aljechin und Vidmar. Beide erzielten 8½ aus 9
Partien und spielten nur gegeneinander unentschieden. 3. wurde Michell mit einem Abstand
von 3½ Punkten. Colle, Yates und Janowski waren weitere nahmhafte Spieler, die im Feld
landeten.
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| Aljechin-Michell
Hastings 1925 nach 19. ... f6 |
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Aljechin - Michell Hastings 1925
1. d4 d5 2. c4 e6 3. Sc3 Sf6 4. Lg5 Le7 5. e3 Sbd7 6. Sf3 0-0 7. Tc1 c6 8.
Ld3 dxc4 9. Lxc4 Sd5 10. Lxe7 Dxe7 11. Se4 Td8 12. 0-0 Sf8 13. De2 Ld7 14. Sc5 Le8 15. e4
Sf4 16. De3 S4g6 17. e5 Tab8 18. Se4 Sd7 19. Sd6 f6 (Diagramm) 20. Sf5
Db4 21. exf6 Sxf6 22. Sg5 Sf8 23. a3 Dxb2 24. Sxe6 Sxe6 25. Dxe6+ Kh8 26. De7 1:0 |
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